Skoluda Wolfgang
Deutschland
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Kurze Kette mit einem grünen, römischen Jaspis-Intaglio. Dargestellt ist der geflügelte Fuß des Merkur, seine Büste und ein üppig bestücktes Füllhorn. Die Kette besteht aus Schäkeln ähnelnden ungegossenen Gliedern. Länge 40,5 cm. 115,6 gr. 900er Gold
Hänger an halblanger Kette. Im eingefügten Hängerteil "Strandgut von der Elbe" u.a eine versteinerte Schnecke, ein tibetisches Türkis-Inlay und ein silberner Beutel von Friederike Rohse. Länge 47 cm. 54,6 gr. 900er Gold, 7,8 gr. Silber. Aiuch hier ist nichts gegossen.
Armband aus zwanzig Gliedern und Verschluss. Die tropfenförmigen Gliederteile werden mit Scheiben in ihrer Position gehalten und durch die Verbindung mit den Vierkantdrähten gehindert sich in alle Richtungen zu bewegen. Auch hier ist nichts gegossen. Länge 20 cm. 75,6 gr. 900er Gold
Lassen Sie es mich geradeheraus sagen: Ich würde jetzt lieber an einem neuen Schmuck arbeiten, als hier über meine Arbeiten zu schreiben. Die Stücke sollen doch für sich selbst sprechen, dafür wurden sie gemacht. Zweiundsechzig Jahre mache ich Schmuck und noch immer am liebsten Ketten. Einzelstücke versteht sich. Es sollte gar keine anderen geben, weil auch die Menschen Individuen sind. Wer wie ich mit Leidenschaft antike Spolien, Gemmen, Kameen auch deren Fragmente mit antikem Glas und Steinperlen kombiniert, sollte sich hüten, antiken Formgestaltungen zu nah zu kommen. Denn das Ergebnis könnte wie eine Kopie aussehen, noch schlimmer, wie eine Fälschung.
Sabine Runde vermutete im Katalog der Frankfurter Ausstellung: Weil ich als Kind in Hamburg ausgebombt wurde, kommt womöglich daher mein leidenschaftliches Verhältnis zu den Antiken und der Wunsch, sie zu beschützen und, wenn sie beschädigt sind, wenigstens geheilt aussehen zu lassen. Wenn ich sie wieder auf eine Zeitreise schicke, dann, damit sie ihrer Aufgabe gerecht werden: Zu vermitteln, dass auch die Antike ein Teil unseres Lebens ist.